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Technik

Was mit deiner Stimme passiert.

Hier steht jeder Schritt, den eine Aufnahme nimmt, von der Taste bis zu dem Moment, in dem die Tondatei gelöscht wird.

Der Weg

Acht Stationen, sechs davon auf dem eigenen Rechner.

Nur Station 5 und 6 verlassen den Rechner. Die gestrichelte Strecke zeigt, wo das ist. Tipp eine Station an, um die Einzelheiten zu sehen.

Station 1, auf dem Rechner

Die Taste

Ein kleiner Wächter liest die Tastatur mit, über die Schnittstelle evdev, das ist der Weg, auf dem Linux Tastendrücke weitergibt. Er nimmt die Tastatur nicht für sich allein, sonst könnte niemand mehr tippen, solange Beo läuft.

Ab 0,25 Sekunden gilt ein Druck als Halten. Alles darunter ist ein Tipp und löst nichts aus.

Ein Tag, gerechnet

Wie viel Ton entsteht an einem Arbeitstag?

1 bis 200

5 bis 120 Sekunden

6 min 40 s

Sprechzeit am Tag

12,5 MB

gesendet, mit 32 KB je Sekunde

0

fallen unter die Kurzschwelle

Datenmengevon höchstens 750 MB

Das ist eine Rechnung aus den Zahlen dieser Seite, keine Messung an echten Nutzern. Unter die Kurzschwelle fällt nur, was kürzer als 0,25 Sekunden ist, deshalb steht dort bei jeder einstellbaren Länge eine Null.

Zwei Listen

Was gesendet wird, und was nicht.

Geht raus

2 Dinge

  • Die Tondatei16.000 Abtastungen je Sekunde, ein Kanal, 16 Bit
  • Der Geräteschlüsseleine Zeichenfolge, die das Gerät ausweist, kein Name

Bleibt hier

5 Dinge

  • Der Text der Umgebungwas im Fenster steht, liest Beo nicht
  • Der Name des Programms, in dem geschrieben wird
  • Jede Aufnahme, die durch Station 3 oder 4 gefallen ist
  • Alles, was gesprochen wurde, bevor die Taste gedrückt war
  • Konto, Name, Adressees gibt keine, siehe unten

Beo hört nicht mit, solange die Taste oben ist. Das ist keine Zusage, sondern eine Folge des Aufbaus: die Aufnahme startet erst mit dem Tastendruck.

Kein Konto

Es gibt nichts, das gekündigt werden müsste.

Beo hat keine Anmeldung und kein Nutzerkonto. Statt eines Kontos gibt es einen Geräteschlüssel, eine Datei auf dem eigenen Rechner, nur für den Besitzer lesbar.

Der Server vergleicht ihn über eine Prüfsumme, also über einen kurzen Wert, der aus dem Schlüssel errechnet wird. Der Vergleich läuft in gleichbleibender Zeit, damit die Dauer nichts über den Schlüssel verrät.

Wer aufhören will, löscht die Datei.

Danach ist kein Datensatz da, der zurückbliebe, und keine Kündigung, die jemand bestätigen müsste.

Der Rahmen

Vier Dinge, die zum Bild gehören.

01

Die Erkennung läuft in den USA

Wer gratis diktiert, wird bei Groq in den USA erkannt. Groq gibt an, Anfragen nicht dauerhaft aufzubewahren und Kundendaten nicht zum Training zu verwenden. Bei Störungen oder Missbrauchsverdacht können Ein- und Ausgaben bis zu 30 Tage protokolliert werden. Nachzulesen unter console.groq.com/docs/your-data.

Mit dem bezahlten Tarif kommt derselbe Weg bei OVHcloud in Europa dazu, mit denselben Whisper-Modellen. Der Server, der die Aufnahme entgegennimmt, steht in beiden Fällen in Deutschland.

02

Nichts für fremde Stimmen und Berufsgeheimnisse

Beo ist nichts für Stimmen anderer ohne deren Wissen, nichts für Berufsgeheimnisse und nichts für alles, was unter besonderen Schutz fällt. Wenn du damit arbeitest, gehört vorher geklärt, ob dein Weg das trägt.

03

Heute braucht Beo eine Verbindung

Die Erkennung läuft auf dem Server, nicht auf deinem Rechner. Fällt die Verbindung aus, kommt kein Text zurück.

Beo Offline dreht das um: Dann rechnet die Erkennung auf deinem eigenen Rechner, und nichts verlässt ihn, auch nicht der Ton. Einmal zahlen statt Abo. Was die drei Stufen können.

04

Zu Hause ist Beo auf Linux

Dort läuft er jeden Tag und tut, was auf dieser Seite steht. Windows und macOS sind in Arbeit.

Sag mir, auf welchem System du arbeitest, dann baue ich deine Fassung als Nächstes. Beo testen.

Wer bis hierher gelesen hat, kann selbst entscheiden.

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