Für jedes System, auf dem Chrome läuft
Beo für Chrome
Halten, sprechen, loslassen. Der Text steht dann da, wo der Cursor blinkt, in jedem Feld auf jeder Seite in Chrome.
Beo 0.1.6 · Fassung vom 28.08.2026, 20:23 Uhr · Build e713d2c · 32 KB
Einrichten, drei Schritte
Danach nie wieder. Es wird nichts im Betriebssystem installiert, und du brauchst weder Administratorrechte noch ein Konto bei Google.
- Die Datei auf den Schreibtisch entpacken. Es entsteht ein
Ordner namens
beo-chrome. - In Chrome
chrome://extensionsöffnen und rechts oben den Entwicklermodus einschalten. - Entpackte Erweiterung laden drücken, dann den Ordner
beo-chromemarkieren und bestätigen. Gemeint ist der Ordner selbst, nicht der, in dem er liegt.
Beim ersten Öffnen fragt Beo einmal nach deinem Geräteschlüssel, prüft ihn sofort und merkt ihn sich danach in diesem Browser.
Sagt Chrome stattdessen, ein Name dürfe nicht mit einem Unterstrich
beginnen, dann hat es den Ordner darüber bekommen statt
beo-chrome. Das passiert vor allem auf einer externen
Festplatte, weil dort Ordner des Systems liegen, die Chrome nicht
anfassen will. Denselben Weg noch einmal gehen und diesmal
beo-chrome markieren, dann lädt sie.
Du hast noch keinen? Dann trag dich kurz in die Liste ein. Beo ist gerade in der Testphase, die Schlüssel gehen der Reihe nach raus.
Bedienen
Beo öffnet sich mit Strg + Leertaste, kleiner Finger und
Daumen derselben Hand. Auf einem Mac ist es die echte
Ctrl-Taste, nicht cmd. Wem das nicht passt,
ändert es unter chrome://extensions/shortcuts.
Dann den Knopf halten, sprechen, loslassen. Die Leertaste tut dasselbe wie die Maus, damit die Hand liegen bleiben kann.
Ist beim Loslassen ein Textfeld im Fokus, landet der Text dort. Ist keins da, liegt er in der Zwischenablage, und Beo sagt es. Verloren geht er nie.
Was sie nicht kann
Sie wirkt nur in Chrome. In einem Programm, das nicht im Browser läuft, also etwa in Apple Mail, in Word oder in einem Editor auf dem Schreibtisch, passiert nichts. Dort hilft nur das systemweite Beo, und das gibt es heute für Linux und Windows.
Der Grund ist keine Bequemlichkeit: Eine Erweiterung darf den Browser nicht verlassen, das ist die Sandbox, in der Chrome sie hält. Genau deshalb braucht sie umgekehrt auch keine Systemberechtigung und keine Unterschrift eines Herstellers.
Was daran gemessen ist
Am 25.08.2026 gegen Chrome 151, ohne dass ein Mensch dabei sprechen musste: Das Paket lädt, die Aufnahme entsteht, der Text kommt richtig zurück, und er landet in einem Textfeld, in einem Eingabefeld und in einem Schreibbereich wie dem von Gmail.
Eines ist nicht gemessen, und das gehört hierher statt in eine Fußnote: ob Chrome der Erweiterung im Alltag erlaubt, in die gerade offene Seite zu schreiben. Diese Erlaubnis erteilt Chrome erst beim Klick auf das Symbol, und das ließ sich ohne Menschen nicht auslösen. Fällt sie aus, liegt der Text in der Zwischenablage statt im Feld.